Sterne steuern unser Klima: Eine neue Theorie zur Erderwärmung


 
Sonne viel stärker als CO2
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(TOP 500 REZENSENT)    Rezension bezieht sich auf: Sterne steuern unser Klima: Eine neue Theorie zur Erderwärmung (Gebundene Ausgabe) Der Autor zeigt in diesem Buch, dass das Klima hauptsächlich von der Sonne beeinflusst wird.

Man hört immer wieder, die Frage der globalen Erwärmung sei gelöst und der vom Menschen zu verantwortende Ausstoß von CO2 die Ursache. Jedoch gibt es eine Reihe schwer wiegender Probleme:

- warum war es in der Mitte des 20. Jahrhunderts kälter als davor und danach?
- warum wird es in der Antarktis kälter, obwohl der Klimawandel sich an den Polen verstärkt auswirken soll?
- warum entstehen Wolken?

Besonders die letzte Frage ist bedeutsam: Die Klimamodelle können das Entstehen von Wolken nicht vorhersagen, weil die Wechselwirkung zwischen Klima und Wolken unbekannt ist. Man weiß nur, dass Wolken aus kleinen Wassertropfen entstehen. Aber warum bilden sich diese Tropfen?

Ein Experiment von Svensmark bewies dessen Theorie: Kosmische Strahlung bewirkt, dass sich diese Tropfen bilden und zu Wolkenkernen werden. Die Sonne bestimmt durch ihr Magnetfeld, wie viel kosmische Strahlung die Erde erreicht. Damit steuert die Sonne auch, wie viele Wolken entstehen. Die Wolken wiederum schirmen die Strahlung der Sonne ab. Ein verstärktes Magnetfeld der Sonne bewirkt weniger Wolken und damit höhere Temperaturen auf der Erde. Genau das haben wir in den letzten Jahrzehnten erlebt.

Endlich existiert eine Theorie über die Wechselwirkung von Wolken und Klima. Diese weist der Sonne die Hauptverantwortung für den Temperaturanstieg zu (fast 0,6 Grad von ca. 0,7 Grad im 20. Jahrhundert). Die Klimadaten der Vergangenheit zeigen, dass eine Verdopplung der vorindustriellen CO2-Konzentration eine Erwärmung von etwa einem Grad bewirkt. Das wären für das letzte Jahrhundert max. 0,2 Grad, weil sich die CO2-Konzentration seit 1850 um ein Drittel erhöht hat.

Svensmarks Theorie kann mit Ergänzungen (Umlaufbahn der Sonne um das Zentrum der Milchstraße) auch das Klima der vergangenen Jahrmilliarden gut erklären. Auch für das abweichende Klima der Antarktis hat sie eine Antwort: Die Massen an Schnee und Eis sind heller als die (vom Klimawandel beseitigten) Wolken und strahlen noch mehr Wärme ins Weltall zurück als diese, sodass sich dort das Klima immer im Gegensatz zum globalen Trend entwickelt.

Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Die Theorie wird gut belegt und wurde auch durch Experiment bestätigt. (Hinweis: Ich habe die englische Originalausgabe "The Chilling Stars" gelesen.)
Eine Rezension von Ein Kunde
vom 15. Februar 2008
Kundenrezensionen:
3. Sonne viel stärker als CO2 (die aktuell angezeigte Rezension)
2. Svensmark sollte man kennen
1. überzeugende Darstellung
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